Aktuelles

  • Wilfried Hiller wurde 1941 im schwäbischen Weißenhorn geboren. Nach einem Klavierstudium am Augsburger Konservatorium arbeitete er zunächst als Organist und Ballettrepetitor, bevor er an der Münchner Musikhochschule Komposition, Opernregie, Schlagzeug sowie Musiktheorie studierte. Ab 1967 war Hiller als Schlagzeuger u. a. an der Bayerischen Staatsoper und am Gärtnerplatztheater engagiert. Künstlerisch arbeitete Hiller bis zu dessen Tod 1982 eng mit Carl Orff zusammen. Ab 1978 gaben ihm die gemeinsamen Musiktheater-Projekte mit Michael Ende wichtige künstlerische Impulse.  Aus der Zusammenarbeit entstanden Stücke wie »Vier musikalische Fabeln«, »Der Goggolori« (Uraufführung 1985 am Gärtnerplatztheater), »Das Traumfresserchen« und »Der Rattenfänger«.
    © © Astrid Ackermann
    30.04.2026

    Wilfried Hiller zum 85. Geburtstag

    Wilfried Hiller wurde 1941 im schwäbischen Weißenhorn geboren. Nach einem Klavierstudium am Augsburger Konservatorium arbeitete er zunächst als Organist und Ballettrepetitor, bevor er an der Münchner Musikhochschule Komposition, Opernregie, Schlagzeug sowie Musiktheorie studierte. Künstlerisch arbeitete Hiller bis zu dessen Tod 1982 eng mit Carl Orff zusammen.

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  • Die in Nürnberg geborene Mezzosopranistin Isabel Grübl ist für ihr besonderes und dunkles Timbre bekannt und konzertierte bereits mit namhaften Orchestern, wie der Kammerphilharmonie Ingolstadt, dem Jewish Chamber Orchestra Hamburg, dem Detmolder Kammerorchester und den Bamberger Symphonikern. Im Konzertbereich ist sie deutschlandweit und darüber hinaus unterwegs, unter anderem mit Werken von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Michelangelo Falvetti und Dietrich Lohff. Dabei reicht ihr Repertoire vom Barock bis hin zu zeitgenössischen Werken.
    © Günter Distler
    21.05.2026

    Liederabend mit Isabel Grübl (Mezzosopran) und Lucca Verdi (Pianist)

    Die in Nürnberg geborene Mezzosopranistin Isabel Grübl studiert bei Jochen Kupfer in der Meisterklasse Gesang an der HfM Würzburg und konzertierte bereits mit der Kammerphilharmonie Ingolstadt und den Bamberger Symphonikern. Künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen mit Sir Thomas Allen, Anne Sophie von Otter und Joyce DiDonato. Isabel ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, wie dem Carl-Orff-Gesangswettbewerb, dem Seraphin-Lied-Wettbewerb und dem Fritz-Wunderlich-Förderpreis. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Stipendiums und des Live Music Now e.V. und erhielt vor kurzem den Nachwuchspreis Kultur ihrer Heimatstadt Altdorf bei Nürnberg.

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  • Dr. Peter Hanser-Strecker (1942–2026)
    © Susanna Storch
    26.01.2026

    In memoriam Dr. Peter Hanser-Strecker (1942–2026) I Der Verleger des Gesamtwerks von Carl Orff

    "Musik kennt keine Grenzen; sie ist die Brücke, die uns über alle kulturellen Unterschiede hinweg verbindet"

    Getreu diesem Leitmotiv gestaltete Dr. Peter Hanser-Strecker über ein halbes Jahrhundert hinweg nicht nur die Geschicke des Hauses Schott Music, sondern wirkte als eine der prägendsten Persönlichkeiten der internationalen Musikwelt. Mit seinem Tod am Abend des 22. Januar 2026 im Kreise seiner Familie in Wiesbaden verliert die Kulturwelt einen unermüdlichen Visionär, einen feinsinnigen Kunstmäzen und einen Verleger von altem Schrot und Korn, der den Mut zum Neuen stets mit der Verantwortung für die Tradition zu verbinden wusste. 

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  • Alle aktuellen Meldungen

Orff-Zentrum München, gartenseite

Das Orff-Zentrum München in der Kaulbachstrasse 16 ist eine Einrichtung des Freistaats Bayern. Es wurde 1990 eröffnet, »um die lebendige Auseinandersetzung mit Leben und Schaffen des Komponisten Carl Orff zu fördern und der wissenschaftlichen Erforschung seines Werkes neue Impulse zu geben«. Direktor des Instituts ist der Musikwissenschaftler Dr. Thomas Rösch. Nahezu der gesamte Nachlass Carl Orffs ist hier gelagert. Denn das Orff-Zentrum München arbeitet eng mit der Carl-Orff-Stiftung, der Eigentümerin des Nachlasses, zusammen, einer gemeinnützigen öffentlichen Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Dießen am Ammersee. Hier im nahen St. Georgen lebte der Komponist von 1955 bis zu seinem Tode 1982. Noch heute kann man sein Arbeitszimmer besichtigen, seine umfassende Bibliothek und vielerlei wertvolle Instrumente sehen, u. a. den Flügel, auf dem auch die Carmina Burana komponiert wurden. Testamentarisch hatte Orff verfügt, dass seine Witwe Liselotte (1930–2012) den Nachlass verwaltet. In Kontakt mit dem Freistaat Bayern begab man sich bald nach seinem Tod auf die Suche nach einem Sitz für Orffs Nachlass in München. Zufällig stieß man auf das ansehnliche Gebäude in der Kaulbachstraße, ohne zu ahnen, dass einst genau hier von 1936 bis 1944 die Günther-Schule ihren Sitz hatte, jene Ausbildungsstätte für Gymnastik, Rhythmik, Musik und Tanz, die Carl Orff zusammen mit Dorothee Günther 1924 gegründet hatte und aus der das Orff-Schulwerk als Elementare Musikübung (1932–35) hervorging. Ab 1967 war hier die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film untergebracht und es gingen Größen wie Wim Wenders, Alexander Kluge und Bernd Eichinger ein und aus. Mit dem Orff-Zentrum München fand das Haus 1990 zu seiner Bestimmung zurück. Heute wird hier Orffs Nachlass von Wissenschaftlern betreut, sein Schaffen und seine Biografie erforscht und sämtliches Material von und über Carl Orff gesammelt und archiviert. In dem schönen Saal im ersten Obergeschoss finden Veranstaltungen, wie Konzerte, Filmvorführungen, Vorträge, Symposien, Ausstellungen und vieles mehr statt.

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